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Erinnerungen an Pierre Morger

der die lokale Kunstszene nachhaltig prägte.

2. Dezember bis 18. Dezember 2005

Einführung durch Walter Bosshard, Gemeindepräsident von Horgen

Pierre Morger wurde am 28. November 1920 in Genf geboren. Sein Werdegang zum Kunstmaler führte ihn über verschiedene Stationen. Nach zwei abgebrochenen Lehren setzte sich seine Liebe zu Pinsel und Farbe durch und er wandte sich dem Textilzeichnen zu. Später war er als selbständiger Textildesigner so erfolgreich, dass seine Entwürfe in berühmten Pariser Modehäusern Beachtung fanden. Erst nach dem Tode seiner ersten Frau konzentrierte er sich ganz auf die Malerei, unterstützt von seiner zweiten Frau, Nelly. In seinem Atelier an der Churfirstenstrasse entstanden Bilder aus verschiedenen Themen wie Blumen, Landschaften oder Zirkuswelt, die ihn zeitlebens faszinierte. Später löste sich Morger von der rein bildlichen Wiedergabe, seine Bilder wurden hell und fröhlich, er liess die ganze Farbpalette aufleuchten. Wichtig war für ihn die Auseinandersetzung mit Johannes Ittens Farbenlehre. Grossflächige Blumenbilder und Landschaften zeugen von dieser Zeit, wurden zu seinem Markenzeichen.Mehrheitlich unbekannt sind seine herbstlichen Nebelbilder mit dem unverwechselbar feinen Pinselstrich, die in der Galerie zum Schlüssel vom 1. - 18. Dezember zu sehen sind und die wunderbar in diese vorweihnachtliche und besinnliche Zeit hineinpassen. Mit der jetzt durchgeführten Ausstellung wollen wir Pierre Morger nicht vergessen, der mit seiner Kunst die hiesige Kulturszene nachhaltig und eindrücklich geprägt hat.